Dresdner Christbaumsterne . Sterne mit (einer) Geschichte...

Weihnachtsbaumsterne die Ihrer Weihnachtsdekoration das besondere Etwas verleihen. Die Christbaumsterne verleihen Ihrem Weihnachtsbaum einen besonderen Glanz.

Traditionell in Handarbeit gefertigt wie vor 70 Jahren. Jeder Stern ist somit ein Unikat.

 

Wie es zu den Sternen kam...

Mein Bruder schreibt zu Weihnachten meist eine kleine Geschichte. 2010 fragte er mich ob er nicht einmal eine Geschichte über Großvater, welchen er nie kennengelernt hat, da er nach dem Krieg geboren wurde, schreiben sollte. Nun waren meine Erinnerungen gefragt.

... Es war Striezelmarkzeit in Dresden und es hatte geschneit. Es waren harte Zeiten diese verdammten Kriegsjahre und jeder kämpfte

ums Überleben. Der Stand am Stallhof des Dresdner Schlosses wurde geschlossen. Es war schon spät. Opa, Karl Wilhelm Sethmacher wurde, weil er jedes Jahr dort seine Sterne zur Vorweihnachtszeit verkaufte, von allen nur Sterne Karl genannt. Auf dem Heimweg stampfte er durch gefroren durch den tiefen Schnee über den Neumarkt und kehrte wie jeden Abend noch in sein Lieblingslokal auf eine Zigarre und einen heißen Grog ein. Er mochte diese Vorweihnachtszeit. Der, der das ganze Jahr über abends, nach getaner Arbeit in seinem Altstoffhandel, den er in Dresden betrieb, noch Sterne fertigte lächelte in sich hinein als er an die glücklichen Augen seiner Kinder und Enkelkinder dachte, die ihren Lohn in kleinen Tütchen für ihre Hilfe, in Empfang nehmen konnten. Alle haben Sie geholfen, und so wurde auch das eingenommene Geld gerecht verteilt. Nun konnten auch wir, Kinder und Enkelkinder noch Kleinigkeiten für den Gabentisch besorgen.

Er liebte seine Sterne. Auf selbst gefertigten Kegeln werden die Spitzen für alle Größen gedreht. Ja, genau zwölf Spitzen müssen es sein. Die Spitzen machten seine Sterne aus. Dazwischen wird Glitter gestreut damit man den Leim und die Wattekugel nicht sieht.

Er machte sich auf den Heimweg an der Frauenkirche vorbei. Gegen nichts würde er das schöne Dresdner Ambiente eintauschen wollen. Der Mond schien durch die Schneewolken und lies den Himmel über der Kuppel der Frauenkirche ganz hell leuchten. Es sollte der gleiche Himmel sein aus dem einige Jahre später das Verderben über sein geliebtes Dresden hereinbrechen solte.

 

Karl Wilhelm Sethmacher fiel im Februar 1945 der zweiten Angriffswelle zum Opfer. Seine Spuren verloren sich auf dem Weg vom Altmarkt zur Frauenkirche.